
Großtrappen 1930
Um das Jahr 1930 lebten mehr als 3.400 Großtrappen in der Mark Brandenburg. Fast nochmal soviele besetzten Reviere im restlichen Deutschland.
Es waren soviele, dass Schulkinder auf die Felder raus mussten, um Großtrappeneier zu sammeln. Aus Angst der Bauern, dass die Trappen zu großen Schaden
auf den Äckern anrichten.

Der traurige Rest
Anfang des 20. Jahrhunderts konnte sich kein Mensch vorstellen, dass die Großtrappe einmal zu den seltensten Vogelarten Deutschlands
gehören sollte. Aber bereits um 1995 war mit cirka 60Tieren das Ende nahe.
Die industrielle Landwirtschaft mit Monokulturen und übermäßigen Gifteinsatz hatte den Großtrappen jegliche Lebensgrundlage
entzogen.

Rosarote Zukunft
Kann man sich zufriedengeben, wenn von ehemals mehreren Tausend Großtrappen noch 123 Exemplare in Deutschland leben? Natürlich nicht!
Sicher das Aussterben scheint erstmal abgewendet zu sein. Aber neue Gefahren lauern bereits: Anbau von Mais zur Energiegewinnung, Windkraftanlagen
und die Kürzung dringend benötigter Fördermittel für eine bäuerliche Landwirtschaft.

Ihr Einsatz für die Trappen
Unterstützen Sie mit Ihrer Spende oder aktiven Mitarbeit nachhaltig die Arbeit des Fördervereins Großtrappenschutz e.V. und helfen Sie dabei mit,
die letzten Lebensräume der Großtrappen in Deutschland zu erhalten und zu vergrößern.
Eine sich selbständig tragende Großtrappenpopulation und die Wiederbesiedlung ehemaliger Einstandsgebiete wäre das schönste Geschenk,
was Sie sich und zukünftigen Generationen machen können!
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